{"id":315,"date":"2014-12-14T21:04:30","date_gmt":"2014-12-14T20:04:30","guid":{"rendered":"http:\/\/anna-kirsch.com\/?p=315"},"modified":"2014-12-14T21:13:20","modified_gmt":"2014-12-14T20:13:20","slug":"ecce-homo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anna-kirsch.com\/?p=315","title":{"rendered":"ECCE HOMO"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Eyes up \u2013 der Auftakt des Katalogs der Fotografin Anna Kirsch ist gleichzeitig Ouvert\u00fcre, Credo und Crescendo. Da ist der Blick, der sich \u00f6ffnet und in der Weite des blauen Offs ein Objekt fokussiert, einen Vogel, einen Gleitschirm, ein Flugzeug. Wolken geben einen Fleck Himmel frei, das Blau l\u00e4sst ein St\u00fcck Watte davontreiben. Weite wird empfunden, wenn man das Gef\u00fchl der Enge kennt, das Einzelne wird sich selbst gewahr im Vielen. Detail und Ganzes, nah und fern, Festhalten und Davonfliegen: Assoziiert man mit der Weite des Himmels die Vielfalt der M\u00f6glichkeiten, die Option des Freiwerdens und Davonschwebens, konzentriert sich die n\u00e4chste Bilderserie auf die Symbolik des Stehens und Haltens. Etwas hat Hand und Fu\u00df, sagt man, wenn es solide gebaut ist, durchdacht ist und Sicherheit garantiert. Himmel und Erde tauchen hier als zwei Prinzipien auf: Schwerkraft und Schwerelosigkeit, beides f\u00fcr sich mag be\u00e4ngstigend sein, in der Gemeinsamkeit aber pr\u00e4sentieren sich alle M\u00f6glichkeiten eines Daseins zwischen Wunsch und Realit\u00e4t. Auch die Heimat entfaltet als Begriff eine F\u00fclle an Emotionen: Da ist der Wunsch nach Halt und Gehaltenwerden, aber gleichzeitig auch die Wahrnehmung von Zwang oder innerer Unfreiheit. Gleich zu Beginn verdeutlicht die Reihe Eyes Up die Arbeitweise der Serie. Die Kamera beh\u00e4lt ihre Position bei, wie in einem Laboratorium setzt sie die Rahmenbedingungen fest. In der Reihung, der Erfahrung kleinster Ver\u00e4nderungen, stellt sich die Struktur einer Entwicklung vor. Die Serie gewinnt ihre St\u00e4rke aus dem minimalen Wandel des scheinbar immer Gleichen. F\u00fcr die Arbeit Twelve Months fotografierte Anna Kirsch ein Jahr lang um 7.20 Uhr eine junge Frau, die auf ihren Bus wartet. Jeder Tag beginnt neu, jeden Tag steht die Frau an der Haltestelle, doch welche Haltung hat sie heute, welche Kleidung tr\u00e4gt sie, h\u00e4lt sie die Arme eng um sich geschlungen, h\u00f6rt sie Musik, mit welchen Gedanken beginnt sie ihren Tag? Die Kamera ist als Beobachterin unsichtbar, nimmt aber eine Haltung der Empathie ein durch die Art und Weise, wie sie ihr Objekt allein durch die t\u00e4gliche Wahrnehmung wertsch\u00e4tzt. Die Beobachtung ist f\u00fcr die junge Frau nicht sp\u00fcrbar, dennoch ist da jemand, der sie sieht und ihren Tagesanfang wahrnimmt, sie gleichsam in den Tag begleitet \u2013 und wieder losl\u00e4sst. Der gew\u00e4hlte Bildausschnitt ist stets derselbe. Das Grau der Garage, die Best\u00e4ndigkeit der Umgebung zieht sich durch die Zeit. Einmal ist der Boden leicht schneebedeckt, der Schatten eines Strauches erz\u00e4hlt vom Licht des Tages. Hell und Dunkel ver\u00e4ndern sich mit dem Jahr, das zw\u00f6lf Monate lang voranschreitet. So ist die Bilderserie gleichzeitig ein Portrait der Zeit, die im Rhythmus eines Jahres vergeht und deren Ablauf der Mensch in seinem Dasein folgen wird. Der Sucher der Kamera stellt den Rahmen, in dem die Ver\u00e4nderungen sichtbar werden. Die junge Frau gleicht dem Zeiger einer Sonnenuhr, der seinen Schatten wirft und damit den Jahresablauf kennzeichnet. Sich unbeobachtet w\u00e4hnend, wird sie zu einem Zeichen, das Best\u00e4ndigkeit und kontinuierliches Voranschreiten gleichzeitig verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Die junge Frau in der Serie Twelve Months merkt ihr Beobachtet-Werden nicht. Die Menschen der Serie In Her Aprons aber stellen sich der Kamera bewusst zur Schau. Auf gleicher Augenh\u00f6he stehen sie dem Objekt gegen\u00fcber und tragen eigensinnig ein Gewand, das ihnen nicht passt. Dabei zeigt sich der Mensch in einem Zeichensystem aus individuellem Daseinsanspruch und gesellschaftlichem System. Die Sch\u00fcrze als Zeichen der Arbeitsamkeit und Pflichterf\u00fcllung bietet nur wenig Variationsm\u00f6glichkeit. Ihr Muster, Schnitt und selbst die Farbigkeit illustriert das Erf\u00fcllen von \u00e4u\u00dferen Normen. Der Code der Sch\u00fcrze zeigt das Vorhandensein einer Erwartung, einer Rolle, in die man ohne zu wollen hineinw\u00e4chst, in der man steckt, ohne sie sich ausgesucht zu haben. Das Kleidungsst\u00fcck schaut grotesk aus, es ist zu lang, zu kurz, es h\u00e4ngt \u00fcber die Kn\u00f6chel, spannt \u00fcber der Brust. Und doch ist es da. Seine Tr\u00e4ger blicken selbstbewusst in den Sucher oder reagieren mit der Pr\u00e4senz ihres K\u00f6rpers: Hier bin ich, hier trage ich dieses St\u00fcck, es passt mir nicht, vielleicht werde ich es irgendwann los, aber es bricht mich nicht, ich bin ich, trotz alledem. Pr\u00e4sentiert sich eine Haltung hier als gro\u00dfformatiges, ganzfig\u00fcrliches Konzept, wird in der Serie Heartbeats das Bruchst\u00fcck zur Botschaft. Das Leben des Kindes wird nie ganz gesehen, es bleibt verschwommen. Die Bildkomposition ist in der Schr\u00e4ge, das Objekt rutscht aus dem Bild, der Blick bleibt verstellt. Im Labor der Serie zeigt sich das Bem\u00fchen, mit dem Leben Schritt zu halten, doch es entgleitet und geht seinen eigenen unerkl\u00e4rlichen Weg. Die Bilderserie ist eine konzeptuelle Elegie auf eine Bruchstelle, die unbegreifbar bleibt.<\/p>\n<p>Zwischen offener Blende und der Konzentration auf den wehen Punkt bewegt sich die Arbeit von Anna Kirsch und begibt sich dabei abwechselnd in schmerzhafte N\u00e4he und heilsame Distanz. Sie stellt sich der Ungewissheit in den Gesichtsz\u00fcgen einer schwerkranken Freundin und l\u00e4sst sich fallen in den gro\u00dffl\u00e4chigen, gegenstandslosen Detailaufnahmen von Pflanzen. Sie gibt dem Gef\u00fchl des Verlustes im fotografischen Konzept Ausdruck und findet Ruhe in der \u00c4sthetik des Augenblicks in Form eines Holzzaunes, der den Rundungen einer D\u00fcne folgt. Dabei tr\u00e4gt das Prinzip der Dualit\u00e4t: Zaun und Wolke, Grenze und Freiheit, Mensch und gebauter Raum, Individualit\u00e4t und Konstruktion, Wand und Fenster, gebundene Fl\u00e4che und Freiraum. Innen und Au\u00dfen. Es ist eine Besonderheit der Arbeiten von Anna Kirsch, dass diese scheinbaren Gegens\u00e4tze nicht gegeneinander stehen, sondern erst in ihrem Miteinander ein sinnvolles Ganzes ergeben. Alle Fotografien haben mit Menschen zu tun, auch die, in denen keine mehr vorkommen. Das Strandgut, von Unbekannten am Strand von Skibbereen aufgelesen und an den \u00c4sten eines Baumes drapiert, wird zum Platzhalter f\u00fcr Geschichten, die sich nur mehr in unserer Vorstellung abspielen. Wer hat den Turnschuh einst getragen, wie kam er ins Meer, was hat sein Verlorengehen bewirkt. Es ist auf den ersten Blick ein lustiges Miteinander, ein Mobile der vergessenen Dinge, die sich vor dem Blau des Himmels heiter ausmachen. \u201eGedanken sind nur in Dingen\u201c, sagte der amerikanische Lyriker und Schriftsteller William Carlos Williams. Das kleinste Detail kann Ausl\u00f6ser starker Bewegungen sein. Was wir vor allem wahrnehmen, ist eine Ode an den Verlust als Teil des menschlichen Lebens, in dem der Abschied t\u00e4glicher Begleiter ist. Was im Kleinen verloren geht, hat vielleicht seine Auswirkung auf gr\u00f6\u00dfere Zusammenh\u00e4nge. Vielleicht sind es aber nur Dinge, die vermisst, dann ersetzt und vergessen werden. Auch dann ist es eine Parallele zum menschlichen Leben, in dem das Loslassen-k\u00f6nnen sich oft genug als Gnade erweist. Und gerade im Moment des Geschehenlassens er\u00f6ffnen sich neue Wege, so wie das Strandgut durch den unbekannten Baumeister zu einem erfrischenden Miteinander findet. \u00a0Es gibt also die Begegnungen unterschiedlichster Arten: die Beobachtung des Objektes aus der Ferne, die Kommunikation im schmerzvollen Sich-nahe-Sein, das Ersp\u00fcren von N\u00e4he mittels eines Symbols, die direkte Gegen\u00fcberstellung von Betrachtetem und Betrachter und die Wahrnehmung des Menschen durch die Dinge, die er zur\u00fccklie\u00df.<\/p>\n<p>In der Serie Burden kommt noch ein weiterer Aspekt dazu. Die Menschen bewegen sich auf den Fotografen und gleichzeitig den Betrachter zu. Manchmal scheint es, als g\u00e4be es ein Wahrnehmen in Form eines Augenkontaktes, aber das ist nur ein Trugschluss. Betrachter wie Fotografin sind stumme Zeugen, die sehen, aber nicht am Geschehen teilnehmen. In dem Film \u201eHimmel \u00fcber Berlin\u201c des Regisseurs Wim Wenders begeben sich zwei Engel auf die Erde, um das irdische Leben wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Sie streifen mit den Menschen durch die Stadt, h\u00f6ren deren Gedanken, teilen deren Empfindungen. Niemals aber ist es ihnen m\u00f6glich, einzugreifen. Wo sie ber\u00fchren m\u00f6chten, bleibt es ihnen versagt. So nehmen sie wahr, begleiten und sp\u00fcren den anderen, bleiben selbst aber unsichtbar. Die Kamera in der Serie Burden nimmt eine \u00e4hnliche Position ein. Die Frauen scheinen auf sie zuzukommen, manche hasten vorbei, bei anderen meint man, es m\u00fcsse einen Moment der direkten Begegnung geben, ein Vorbeistreifen, einen Moment, an dem sich beide Leben treffen. Die Fotografin aber ist der unsichtbare Geist, durch den die Gestalten durch ziehen. Die Menschen aber hinterlassen einen Blick, eine Geste und eine Botschaft: Du k\u00f6nntest auch in meiner Haut stecken, mein Leben ber\u00fchrt in diesem Moment kurz das Deine. Was die Bilder sprechen l\u00e4sst, ist ihre Pr\u00e4senz in dem einen Augenblick. Dabei dauert dieser Moment nur eine Sekunde, es ist kaum m\u00f6glich, in einer so kurzen Zeit das vorbeigehende Gegen\u00fcber zu erfassen, doch die Kamera h\u00e4lt die Zeit an. Aus dem Bruchteil einer Sekunde l\u00e4sst sie einen Zeitraffer entstehen, der es erm\u00f6glicht, dem Gegen\u00fcber Fragen zu stellen. Wer bist du, was ist deine Freude, was ist deine B\u00fcrde?<\/p>\n<p>In der Dualit\u00e4t der Erscheinungen und Erfahrungen ist die zwischen Leben und Tod die st\u00e4rkste und h\u00e4rteste. Mehrere Serien haben die Erfahrung des Scheiterns, des Verlustes, des Lebenskampfes, des Todes zum Hintergrund.<\/p>\n<p>Der Kunsttheoretiker Roland Barthes sieht in seinem ber\u00fchmten Werk \u201eDie helle Kammer\u201c in der Fotografie eine Auseinandersetzung mit dem Thema der Verg\u00e4nglichkeit. In der unweigerlichen Gewissheit, dass alles vergeht, bleibt das Foto ein Versuch, die Zeit anzuhalten und der Nachwelt ein \u201eEs-ist-so-Gewesen\u201c mitzugeben. Den entsprechenden Moment, das ausschlaggebende Detail, das uns ber\u00fchrt und dadurch den Fortschritt der Zeit aussetzt, nennt er \u201epunctum\u201c: \u201e<em>punctum, das meint auch: Stich, kleines Loch, kleiner Fleck, kleiner Schnitt \u2013 und: Wurf der W\u00fcrfel. Das punctum einer Photographie, das ist jenes Zuf\u00e4llige an ihr, das mich besticht (mich aber auch verwundet, trifft).\u201c<\/em><\/p>\n<p>Marks ist der Titel einer Bilderserie, \u00fcber die Anna Kirsch sagt \u201eManchmal ist es einfach da, das Bild, mit dem ich einverstanden bin\u201c. \u00c4hnliche Beschreibungen finden sich auch bei anderen Fotografen. Ber\u00fchmt ist die \u00c4u\u00dferung von Henri Cartier Bresson \u00fcber den \u201eentscheidenden Augenblick\u201c.<\/p>\n<p>Die Kunst des Fotografen sei es, im richtigen Moment vor Ort zu sein und intuitiv als eine Art Medium den richtigen Augenblick zu sp\u00fcren. Bei den Arbeiten der Serie Marks handelt es sich um ein Wahrnehmen vorhandener Strukturen, die im gemeinsamen Ensemble eine Aura der Melancholie verstr\u00f6men. Der fotografische Blick nimmt das Miteinander einer abbl\u00e4tternden Fassade, einer alten Ziegelmauer und die lockeren Rundungen eines h\u00e4ngenden Gartenschlauchs wahr. Da ist die vergessene hellrote Plastikt\u00fcte, an eine graue Betons\u00e4ule gelehnt. Die Frau, die, an den Rand gedr\u00e4ngt zwischen der Struktur des Wassers, der Pflasterung und der Linie eines Gel\u00e4nders, sich fotografierend ein Bild von der Welt macht und mit dieser Aktion eine Haltung der Begegnung initiiert. Da ist die Perspektive von oben auf den Werktisch, auf dem die Vielfalt der Materialien eine F\u00fclle von Arbeit skizziert, die gerade pausiert. Im Kontrast zwischen den kleinen gesch\u00e4ftigen Dingen der Arbeitsfl\u00e4che und der Fl\u00e4che des Steinbodens macht sich eine Abwesenheit bemerkbar. Etwas darf warten, etwas hat Zeit. Auch in den \u201eMarks\u201c laden Dinge mit ihrer besonderen Struktur, ihrer Farbigkeit, ihres So-seins zum Betreten eines Empfindungsraumes ein, der sich aus dem Benennen von gegens\u00e4tzlichen Zeichen aufbaut. Da sind das sich biegende D\u00fcnengras und die statische Hauswand, die grafische Linie der Stromleitungen und die sanfte Weichheit einer Wolke, das leicht verhangene Fenster, das mit seiner \u00d6ffnung ein Drau\u00dfen im Drinnen verspricht. Alle Fotografien vergegenw\u00e4rtigen Momente, die fortan im Bild existent bleiben. Gleichzeitig wird gewiss, dass die Wirklichkeit voranschreitet, vergehen wird oder schon vergangen ist und die Fotografie aber, wenn sie das Barthsche <em>punctum<\/em> enth\u00e4lt, f\u00fcr immer und ewig den Augenblick des Erkennens bewahrt. In seinen Schriften \u00fcber die Fotografie stellt Roland Barthes eine eigenwillige Korrelation auf: Wo andere meist die Fotografie in die N\u00e4he zur Malerei r\u00fccken, sieht er eine Verbindung zum Theater. Hergeleitet wird diese N\u00e4he zum einen mit der Eigenart der Fotografie, die Verg\u00e4nglichkeit aufzuhalten und dem Tod in die Augen zu schauen, dadurch, dass sie einen Moment authentischer Erinnerung einf\u00e4ngt. Zum anderen mit der Entstehung des Theaters aus dem Totenkult, das dem Vorgang des Ablebens ein Gesicht gibt. Der Fotograf, indem er durch seinen Sucher blickt, schaut auf eine B\u00fchne des Lebens, das mit dem Tod endet, um ein St\u00fcck davon zu bewahren. Das Theater als Schauplatz der Blicke, Gesten und Themen greift alle Bereiche menschlichen Daseins auf: die Sch\u00f6nheit, die Liebe, den Neid, den Kampf, die Lust, den Schmerz, die Entscheidung, den Zwiespalt, Verrat, Hoffnung, die Jugend, das Alter, die Strafe, den Tod. Der Sinn und Auftrag der antiken Trag\u00f6die aber lautete Katharsis, Lernen am Beispiel, Milde erfahren durch Teilhabe am Schicksal anderer, L\u00e4uterung, Heilung. So entsteht auch die fotografische Arbeit von Anna Kirsch aus innerer Notwendigkeit. Sie ist Erkenntnisarbeit und Lebensauftrag und sucht mit den Mitteln des fotografischen Bildes nach Verst\u00e4ndigung, Verarbeitung, Kontakt und Begegnung.<\/p>\n<p>Dem einzelnen Bild als Ausschnitt fehlt die Ganzheit einer dramaturgischen Handlung, aber indem man in der Sensibilisierung auf den Augenblick das Ausschnitthafte des Lebens erkennt und annimmt, schlie\u00dft es sich zum Ganzen. Die Rolle des Fotografen, der allen Stimmen lauscht, aber selbst nicht geh\u00f6rt wird, mag eine einsame sein. Aber sie gibt h\u00f6rbar einen Auftrag an den Betrachter weiter, die Aufforderung zur Teilnahme, zum Mitgef\u00fchl. Der Betrachter vernimmt den Aufruf aus dem Off: Das k\u00f6nnte auch dein Leben sein, dein Blick, deine Geste, dein Verlust, deine Freude. Und jene Fremde k\u00f6nntest du selber sein.<\/p>\n<p><em>Irene Fritz schrieb das Vorwort zum Katalog, der 2014 erschienen ist. Bestellung bitte per email.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eyes up \u2013 der Auftakt des Katalogs der Fotografin Anna Kirsch ist gleichzeitig Ouvert\u00fcre, Credo und Crescendo. Da ist der Blick, der sich \u00f6ffnet und in der Weite des blauen Offs ein Objekt fokussiert, einen Vogel, einen Gleitschirm, ein Flugzeug. 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